15.10.2025
Freie Wähler sagen Stellenplan aufgrund unklarer Haushaltslage ab

Herr Erath, der Geschäftsführer, stellte in der letzten Sitzung des Gemeinderats den Stellenplan der Gemeinde vor. Zunächst brachte er seine Dankbarkeit gegenüber der Kämmerei für die Hilfestellung zum Ausdruck und machte auf einen Fehler in der vorliegenden Übersicht aufmerksam. Eine korrigierte Version wurde dem Gremium als Tischvorlage bereitgestellt.

Herr Erath behandelte auch die Stellungnahme des Personalrats, nachdem er die einzelnen Stellen ausführlich erläutert hatte. Er empfahl, Künstliche Intelligenz (KI) in der Verwaltung vermehrt zu nutzen, und regte eine langfristigere Ausrichtung der Personalplanung an. Es solle künftig mehr berücksichtigt werden, welche Aufgaben und Qualifikationen in den nächsten Jahren notwendig sein werden.

Im Sozial- und Erziehungsdienst gibt es im Vergleich zum Vorjahr keine Änderungen. Die Beamtenstellen umfassen seit dem letzten Jahr zusätzlich die Position des Geschäftsführers. Geringfügig Beschäftigte werden künftig nicht mehr im Stellenplan der Tarifbeschäftigten aufgeführt. Sie werden zwar weiterhin haushaltsmäßig erfasst, sind jedoch nicht mehr Teil des Stellenplans.

Die Freien Wähler konnten dem Stellenplan nicht zustimmen, weil zum Zeitpunkt der Beratung die Haushaltssituation für 2026 unbekannt ist. Der Finanzausschuss wird seine Sitzung erst im Februar abhalten, weshalb aktuell unklar ist, welche finanziellen Auswirkungen oder Anpassungen noch auftreten könnten.

Es wurde auch von anderen Fraktionen angemerkt, dass die Berechnungsgrundlagen für die Stellenbewertung schwer nachvollziehbar seien.

Zuletzt beschloss der Gemeinderat den Stellenplan mehrheitlich, wobei die Freien Wähler dagegen stimmten.

- Gianluca Neubauer