• Ortsteilgespräch in Lustheim

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    Die Freien Wähler veranstalteten ein Ortsteilgespräch in Lustheim im Saal des Restaurants „Zum Kurfürst“. Der Saal war gut gefüllt und der 1. Bürgermeister Christian Kuchlbauer, sowie die Gemeinderäte bereit die Themen, Wünsche und Anregungen zu besprechen und zu diskutieren.

    Der Fraktionsvorsitzende und 3. Bürgermeister Hans Hirschfeld erläuterte zu Beginn kurz die Entwicklung des Ortsteils Lustheim. In den letzten 20 Jahren ist die Einwohnerzahl auf ca. 550 Personen gestiegen und hat sich dadurch fast verdoppelt. Insgesamt gibt es in Lustheim 172 Wohngebäude mit ca. 300 Haushalten.

    Der 1. Bürgermeister Christian Kuchlbauer erläuterte den anwesenden Bürgern den aktuellen Stand der Verkehrsplanungen, wie den Umbau der Anschlussstelle Oberschleißheim, die Planung der Umfahrung West und die Tieferlegung der Bahnlinie. Alle diese Themen sind für den Ortsteil Lustheim von großer Bedeutung um den abendlichen Stau, der von Oberschleißheim bis zum Kreisverkehr nach Lustheim reicht zu reduzieren, am besten zu beseitigen.

    Nach dieser kurzen Einführung hatten die Bürger das Wort und es wurden gleich die dringlichsten Probleme der Lustheimer aufgezeigt. Viel wurde über den innerörtlichen Verkehr, die teilweise zu hohen Geschwindigkeiten, die Parkplatzprobleme und Zufahrt zum Schlossparkplatz gesprochen. Einige dieser Probleme können sofort angegangen werden.  Eine Schwerpunktkontrolle der Kommunalen Verkehrsüberwachung und neue Hinweisschilder für die Schlossbesucher sollen schnellstmöglich umgesetzt werden.

    Aber auch Probleme mit dem LKW-Verkehr auf der B471, der Ampelanlage an der Ortsausfahrt von Lustheim, der Lärm durch die bestehende Hubschrauberstaffel und der Zuzug weiterer Hubschrauber durch die Landespolizei wurden diskutiert. Hier wurde versichert mit den zuständigen Stellen das Gespräch zu suchen und Lösungsmöglichkeiten zusammen zu erarbeiten.

    Die Gemeinderäte der Freien Wähler Oberschleißheim sowie unser 1. Bürgermeister Christian Kuchlbauer und der 3. Bürgermeister Hans Hirschfeld stehen den Bürgern von Oberschleißheim immer gerne zur Verfügung um über Ihre Wünsche und Anliegen zu sprechen. Gerne können Sie am öffentlichen Stammtisch in den Konferenzräumen im Bürgerhaus teilnehmen und die aktuellen Themen aus dem Gemeinderat mit uns besprechen und diskutieren. Die Termine werden in den „Oberschleißheimer Gemeindenachrichten“ veröffentlicht, zudem werden weitere Ortsteilgespräche in Oberschleißheim folgen.

     

    Stefan Vohburger

    Gemeinderat, Freie Wähler Oberschleißeim

  • 2 Jahre 1. Bürgermeister Kuchlbauer und Freie Wähler in Oberschleißheim

    Nach nun zwei Jahren Amtszeit von 1. Bürgermeister Christian Kuchlbauer und den Gemeinderäten der Freien Wähler ist es Zeit, ein erstes kurzes Resümee zu ziehen. Vieles ist in der Zeit passiert, viele Projekte sind fortgesetzt worden, manche sind überhaupt erst in Bewegung gekommen. Im Folgenden stellen wir die Schwerpunkte der bisherigen Amtstätigkeit und der Gemeinderatsarbeit vor:

    Neue Ortsmitte:

    Der erste Bauabschnitt des Projektes Neue Ortsmitte, die Erschließung West über den Michaelianger, ist weitgehend abgeschlossen; die Fertigstellung ist für Mitte Juli 2016 geplant.

    Im Juli 2016 beginnt der zweite große Bauabschnitt, die Neugestaltung des Bürger- und Markplatzes. Dieser große Abschnitt dauert voraussichtlich. 2 ½ Jahre (bis Ende 2018). Er beginnt von der Westseite her mit der Neugestaltung des Schulhofes Parksiedlung, welcher weitgehend in den Sommerferien 2016 durchgeführt werden soll. Weitere Bestandteile dieses Bauabschnittes sind die Errichtung des neuen Marktdaches sowie die Brunnenachse, diese allerdings erst gegen Ende der gesamten Maßnahme – nach Anschluss an die bis dahin zu erstellenden neuen Geschäftshäuser am neuen Marktplatz – errichtet wird.

    Ein weiterer Baustein ist der pavillonartige Anbau an die Bürgerstuben, der ohne Mittel aus den Förderprogrammen bewältigt wird und ebenfalls zu einer höheren Aufenthaltsqualität am neuen Bürgerplatz beitragen wird. Die Bauarbeiten sind schon voll im Gange und werden voraussichtlich im September 2016 abgeschlossen sein.

    Ein weiterer Meilenstein sind die künftigen neuen Geschäftsgebäude von REWE und der Sedlmair-Gruppe. Hier konnten nach einem Verhandlungsstillstand zum Ende der vorigen Amtszeit, die Gespräche wieder aufgenommen und ein Kompromiss mit beiden Investoren gefunden werden. Beide Firmen werden den vorhandenen Altbestand abbrechen und neue moderne Geschäftsgebäude errichten, die für die Bewohner Oberschleißheims weiterhin die Möglichkeit zur Nahversorgung bieten werden. Diese neue Bausubstanz kann in einem Zug mit der neuen Ortsmitte gestaltet werden, wodurch sich ideale Anpassungsmöglichkeiten von beiden Seiten ergeben. Oberschleißheims westlicher Siedlungsschwerpunkt wird so enorm aufgewertet.

    Kindergärten, Schulen, Volkshochschule:

    Die Kinderbetreuung wurde für die kommenden Jahre auf sichere Beine gestellt.

    Die Sanierung des Regenbogenhauses ist weitgehend abgeschlossen; die räumliche Erweiterung des Kindergartens Biene Maja kommt voran, so dass in näherer Zukunft 2 neue Gruppenräume zur Verfügung stehen werden.

    Für die Grundschule Parksiedlung wird durch die Auslagerung des Hortes in einen kompletten Neubau die Raumsituation wesentlich verbessert: Der neue Hort wird voraussichtlich 2017 errichtet, so dass dann die Ganztagesklassen eigene Räume im „Roten Schulhaus“ erhalten. Grundschule und Hort werden so für die nächsten Jahre zukunftssicher gemacht.

    Zudem entstehen im Zweckverband „Weiterführende Schulen von Ober- und Unterschleißheim“ gerade der Neubau der Realschule, sowie der Anbau an das Gymnasium, wo sich die Gemeinde Oberschleißheim, trotz der schwierigen Haushaltslage, tatkräftig finanziell beteiligt.

    Die Volkshochschule bekommt ab Herbst 2017 erstmals seit ihrem Bestehen ein eigenes Gebäude in der ehemaligen Sauna am Hallenbad. Damit können alle Kurse unter einem Dach und in relativ zentraler Lage abgehalten werden.

    Wohnungsbau:

    In jüngster Zeit entstehen viele Bauwünsche in Oberschleißheim. Der Kreuzacker kann nach jahrelangem Stillstand nun im östlichen und westlichen Bereich einer Bebauung zugeführt werden. Die soziale Komponente tritt hierbei in den Vordergrund; die Freien Wähler und 1. Bürgermeister Christian Kuchlbauer haben sich für bezahlbaren Wohnraum stark gemacht, der in Form von Wohnblöcken mit 3 bzw. 4 Geschossen realisiert werden soll.

    Für die Flüchtlinge wurden,  nach den Verhandlungen mit der Bayer. Schlösser- und Seenverwaltung, die Voraussetzungen geschaffen eine feste Unterkunft in Ständerbauweise am Holzgarten zu errichten. Die Zusammenarbeit mit dem Helferkreis Asyl und den Kirchen und deren ehrenamtliches Engagement ist in diesem Zusammenhang sehr zu loben.

    Verkehr und ÖPNV:

    Für das drängendste Verkehrsproblem in Oberschleißheim, die überwiegend geschlossene Bahnschranke mit daraus resultierendem Rückstau bis Lustheim und darüber hinaus, ist eine Lösung nach jahrelangem Stillstand in fast greifbare Nähe gerückt. Die Tieferlegung der Bahn in einen Trog unter die B471 und die Verschiebung des derzeitigen S-Bahnhofs in südliche Richtung auf Höhe der Kreuzung wird derzeit in einer Machbarkeitsstudie untersucht. Auch die Finanzierung rückt in den Rahmen des Möglichen, da großes Interesse sowohl seitens der Ludwig-Maximilian-Universität als auch des Flughafens München an diesem Projekt besteht.

    Eine zweite Ursache des täglichen Staus auf der B471 wird ebenfalls angegangen. Oberschleißheim bekommt nach den aktuellen Planungen der Autobahndirektion Südbayern beim Autobahnanschluss A 92 ein Vollkleeblatt. Dies hat die Folge, dass die Kapazität dort aufgrund der wegfallenden Ampelsteuerung deutlich erhöht wird und die B471 spürbar entlastet wird. Das Planfeststellungsverfahren hierzu wird demnächst anlaufen.

    Zudem wurde beim Straßenbauamt angeschoben, den zahlreichen Durchgangsverkehr auf der Staatsstraße 2342 (Mittenheimer Straße, Feierabendstraße und Sonnenstraße) umzuleiten. Die ersten Planungen für eine westliche Umgehung von Oberschleißheim sind am Laufen und werden auch beim Ausbau des Autobahnanschlusses Oberschleißheim bereits berücksichtigt.

    Ebenfalls entschärft wird ein langjähriger Unfallschwerpunkt, die Einmündung St. Hubertus-Straße / St. Margarethen Str. / Dachauer Straße. Dort wird seitens des Straßenbauamtes voraussichtlich bis Ende des Jahres 2016 eine Ampelanlage im Dauerbetrieb installiert.

    Auch im öffentlichen Nahverkehr wurde beim Fahrplanwechsel im Dezember 2015 die Busanbindung von Oberschleißheim deutlich verbessert. Die Busse verkehren nun auch regelmäßig am Wochenende und bis in die späten Nachtstunden. Es wurde eine neue Buslinie von der S-Bahn Oberschleißheim zur U-Bahn Station „Am Hart“ in München geschaffen. Diese Linie ist eine gute Alternative bei Störungen der S-Bahn und stellt für die Angestellten des Helmholz-Zentrums in Neuherberg eine Verbindung nach Oberschleißheim her.

    Gewerbe und Forschung:

    Mit Linde Health und dem Immobilienentwickler BEOS (auf dem ehemaligen Gelände von Bruckmann Tiefdruck) konnten weitere größere Gewerbesteuerzahler bzw. Projektentwickler gewonnen werden. Dies wird sich positiv auf die Gewerbesteuereinnahmen sowie auf die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen auswirken. Zudem wurden alle Wege für den FC Bayern München für den Neubau des Leistungszentrums an der Ingolstädter Straße frei gemacht. Auch die  Weiterentwicklung der Schreiner Group am Bruckmannring wurde begrüßt und unterstützt.

    Durch die geplante komplette Ansiedlung der Tierärztlichen Fakultät der LMU München in Oberschleißheim und der daraus entstandenen Zielvereinbarung mit dem Freistaat Bayern ist eine Option zur weiteren positiven Entwicklung von Oberschleißheim geschaffen worden.

     

    Der 1. Bürgermeister Christian Kuchlbauer und die Gemeinderäte der Freien Wähler wollen auch weiterhin in den nächsten Jahren die Gemeinde Oberschleißheim positiv und zukunftsfähig gestalten.

    Abschließend sei noch erwähnt, dass die Zusammenarbeit im  neugewählten Gemeinderat unter der Leitung des 1. Bürgermeisters von einem erfreulich angenehmen und sachorientierter Umgangston geprägt ist. Ein konstruktives Miteinander und ein Ringen ums Gemeinwohl sind in den meisten Fällen spürbar. Diese Zusammenarbeit ist für die anstehenden Großprojekte und  für die weitere positive Entwicklung der Gemeinde Oberschleißheim eine wichtige und tragende Säule.

  • Erste Lösung des Verkehrsproblems in Oberschleißheim in Sicht

    Mit der geplanten Verbreiterung der Autobahn A92 zwischen dem Autobahnkreuz Neufahrn und dem Autobahnkreuz Feldmoching wird auch die Anschlussstelle Oberschleißheim komplett erneuert. Anstelle der bestehenden Kreuzung mit zwei Ampelanlagen zur B471 soll ein “Kleeblatt” mit hindernisfreien Fahrverbindungen in alle Verkehrsbeziehungen errichtet werden.
    Die höchst gefährlichen Rückstaus auf die Abbiegespuren der Autobahn sollen damit ebenso ein Ende haben wie möglichst auch der Rückstau auf der Bundesstraße B471 bis nach Oberschleißheim. Es ist geplant ein komplett neues Brückenbauwerk neben die jetzige Anschlussstelle zu bauen und die B471 zu verschwenken. Der Brückenneubau ermöglicht, dass die bestehende Anschlussstelle während der Bauphase des “Kleeblatts” in Betrieb bleiben kann.
    Durch die Vermittlung von 1. Bürgermeister Christian Kuchlbauer wurde in die Planungen auch die  geplante Westumfahrung eingebunden, mit der die Staatsstraße 2342 aus dem Ort parallel zur Autobahn verlegt werden soll. Er hat bei verschiedenen Verkehrskonferenzen auch die ampelfreie Lösung angeregt.

    Der Ausweichverkehr von der Engstelle Allacher Tunnel über A92 und B471 kann somit besser abfließen und werde daher die Rückstaus nach Oberschleißheim vermindern.

    Auch für die wichtige Radwegeverbindung zwischen Dachau und Oberschleißheim wurde wegen dem Umbau nach neuen Lösungen gesucht und auch gefunden. Die Radfahrer sollen über Unterführungen weiterhin ungehindert fahren können.

    Stefan Vohburger

  • Machbarkeitsstudie zur Tieferlegung der Bahn startet

    Machbarkeitsstudie zur Tieferlegung der Bahn startet

    „Die Chance für eine Tieferlegung der Bahn war noch nie so gut und wird nie mehr so gut sein“, konstatierte Erster Bürgermeister Kuchlbauer in der Sitzung des Gemeinderats am vergangenen Dienstag. Anlass hierfür sind aktuelle Bestrebungen des Flughafens Münchens, eine Flughafen-Express-S-Bahn baldmöglichst und vorerst über die West-Trasse (S1) einzurichten. Die Ost-Trasse (S8) scheidet hierfür aus, weil dort mittelfristig die Tieferlegung der Trasse im Bereich Daglfing/Johanneskirchen seitens der Landeshauptstadt geplant ist.

    Sollte die Express-S-Bahn zwischen Flughafen und Münchner Hauptbahnhof kommen, so ist damit zu rechnen, dass die Bahnschranke an der B 471 bald nicht mehr nur 39 Minuten/Stunde geschlossen sein wird, sondern fast die ganze Stunde. Verschärft wird diese Problematik dadurch, dass selbst bei einer bloßen Erneuerung der Schrankenanlage, die innerhalb der nächsten zehn Jahre ohnehin ansteht, sich die Schrankenschließzeiten aufgrund strengerer gesetzlicher Vorgaben noch weiter erhöhen werden.

    Die Chancen auf die Bahnübergangsbeseitigung stehen aber auch deshalb so gut, weil die LMU eine gute ÖPNV-Anbindung (im Idealfall Schienenanbindung) ihrer künftigen Tierärztlichen Fakultät in Oberschleißheim anstrebt. Die Fakultät soll innerhalb der nächsten 10 Jahre mit ca. 3.600 Studenten und Lehrkörpern nach Oberschleißheim verlegt werden. Somit käme auch die Variante einer Tieferlegung und Verschiebung des S-Bahnhofs in Richtung Süden (quasi unter die derzeitige Kreuzung) in Betracht. Auch diese Variante soll im Rahmen der Machbarkeitsstudie untersucht werden, die grundsätzlich eine Fortführung der ersten Machbarkeitsstudie zur Bahnübergangsbeseitigung durch Tieferlegung der Bahn aus dem Jahr 2010 ist.

    Auch der Landkreis München hat die Problematik und die Chancen erkannt und beteiligt sich an den Kosten der Studie. Ergebnisse sind voraussichtlich im Sommer zu erwarten.

  • Ein neuer Gewerbepark in Mittenheim

    Ein neuer Gewerbepark in Mittenheim

    Der Berliner Projektentwickler Beos hat das Grundstück der ehem. Druckerei Bruckmann (Mittenheimer Str. 64) mit 38.000 qm Nutzfläche und 5 Bestandsgebäuden (Bj. 1974 und 1994) erworben. Das Unternehmen plant, hier einen neuen Gewerbepark einzurichten und dafür die die bestehenden Immobilien in variable Mieteinheiten für mehrere Nutzer umzustrukturieren. Dafür soll ein kleiner Teil der bestehenden Gebäude abgerissen, der Großteil jedoch generalsaniert und weiter genutzt werden. Auch Neubau wäre möglich, da dort noch Baurecht besteht. Geplant ist ein Mix aus Produktions-, Lager- und Büroflächen. Da die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist hoch, der Bezug der ersten Mieteinheiten ist bereits für das erste Quartal 2017 geplant.

    Für die Gemeinde ergeben sich damit Chancen auf höhere Einnahmen aus der Gewerbesteuer, zum anderen die Möglichkeit der Mitgestaltung des neuen Gewerbeparks durch eine mit dem angrenzenden Wohngebiet verträglichen gewerblichen Nutzung.

    Die Firma Beos hat zuletzt in Neufahrn das „Nova“-Projekt auf dem Gelände der ehem. Firma AVON realisiert.